Wolken im Himmel

Meditation

Was ist Meditation?

Meditation ist ein Oberbegriff für zahlreiche und auch ganz unterschiedliche Methoden der Geistesschulung. Sie alle wurden lange Zeit dem Feld der Religion, Spiritualität und Esoterik zugeordnet. 

Zwar spielt Meditation als spirituelle Übung in den verschiedenen religiösen Traditionen nach wie vor eine zentrale Rolle, doch es sind weitere Anwendungsfelder hinzugekommen:

 

Meditation gilt heute auch in der säkularen Welt als Entspannungsverfahren mit nachgewiesener Wirksamkeit. So wird Meditation immer häufiger erfolgreich bei der Behandlung körperlicher und psychischer Erkrankungen eingesetzt.

In meinen Hypnose Therapie-Sitzungen machen wir bei Bedarf gemeinsam einfache Meditation Übungen, die dann zuhause von dem/der Klient*in zur Verankerung der neu gelernten Perspektiven geübt werden können.

Das Zusammenwirken von Hypnose und Meditation

Hypnose und Meditation ergänzen sich in optimaler Weise. Das Neuorientieren und Entdecken innerer Ressourcen während der Trance in der Hypnose kann mit einfachen Atemübungen und Übungen der Meditation im Alltag vertieft und gefestigt werden. Hindernisse und Blockierungen werden dadurch schneller aufgelöst und Ziele leichter und schneller erreicht.

Was sagt die Hirnforschung?

Gehirn

In der Hirnforschung wird Meditation in erster Linie als „mentales Training“ verstanden, das zu verbesserter Selbstwahrnehmung und Selbstregulation führt. Das vegetative Nervensystem wird dabei nachweislich entspannt. Von grossem Interesse ist aber auch die Frage wie sich das Ausrichten der Aufmerksam-keit auf den Atem und andere physiologische Prozesseauswirkt.

Sprechblase Meditation und Emotionen

Regulation der Emotionen mit Meditation

Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung liegt auf der Regulation von Emotionen. Hier interessiert beispielsweise die Frage, wie durch die Einübung von Achtsamkeit der Umgang mit Schmerzen, Ängsten, Depression oder Süchten günstig beeinflusst werden kann.

Sprechblase Meditation wirkt bei physischen Symptomen

Meditation wirkt auch bei physischen

Symptomen

Die positive Wirkung der Meditation ist  aber laut wissenschaftlichen Erhebungen nicht "nur" auf die Förderung psychischer Gesundheit beschränkt.

Die Forschung hat nachgewiesen, dass sich das regelmässige Üben von Meditation positiv auf viele körperliche Symptome auswirkt,

Dazu gehören z.B. Krebs, Reizdarm, Schlafprobleme, chronische Schmerzen etc. (siehe auch: dasGehirn.info)

Berichte über positive Wirkungen von Meditation sind allgegenwärtig, und viele Krankenkassen unterstützen die Teilnahme an entsprechenden Kursen.

Daumen hoch

Ausserdem: Max Planck und der Dalai Lama

Am  Max Planck Institut für Kognition und Neurowissenschaft in Leipzig wird untersucht, wie mittels meditativer Schulung positive Emotionen wie Mitgefühl und liebevolle Güte kultiviert werden können.Im Jahr 2000 ist die erste Studie mit funktioneller Magnetresonanztomografie (einem bildgebenden Verfahren) erschienen, was sich zu einem regelrechten Boom entwickelt hat. Vorallem aktiv in diesem Bereich ist das Mind and Life Institute, das auf einen Dialog zwischen Vertretern religiöser Traditionen und Wissenschaftlern abzielt. Durch die enge Kooperation des Dalai Lama mit prominenten Hirnforschern – wie beispielsweise Richard Davidson oder Wolf Singer – und jährlichen Konferenzen wurde eine enorme Breitenwirkung erzielt. Mit einer internationalen Konferenz in Berlin 2013 ist dieser Trend inzwischen auch in Europa angekommen.